Lege Schrauben und Beschläge in beschriftete Beutel, nummeriere Schubladen, und fotografiere jede Etappe. Ein schneller Test mit Alkohol zeigt Schellack, Aceton verrät Nitro, Wasser weist auf Dispersionslack. Entferne Schmutz zuerst mechanisch, dann schonend chemisch. Plane Pufferzeiten für Trocknung und Klebungen. Schreibe eine kurze Checkliste der Risiken, damit du bei Überraschungen ruhig bleibst und nicht zu aggressiven Mitteln greifst, die späteren Erfolg gefährden.
Beginne mit so feiner Körnung wie möglich, steigere nur bei Bedarf, und arbeite in kleinen Zonen. Verwende Absaugung, damit Schleifstaub Oberflächen nicht erneut verkratzt. Kanten schützt du mit Schleifklötzen mit weicher Auflage oder Klebeband. Prüfe Ebenheit mit langen Schleiflatten und Streiflicht. Ein überlegter Schliff reduziert Materialverlust, erhält Konturen und ermöglicht perfekte Haftung für Grundierungen, Öle oder Lacke ohne sichtbare Schleifriefen.
Hitze, Chemie oder Mechanik? Jede Methode hat Stärken und Grenzen. Heißluft vermeidet Lösemittel, kann aber Furnier lösen. Abbeizer wirken gründlich, brauchen Schutz und Geduld. Mechanisches Entfernen ist sauber, birgt Risiko von Durchschliff. Teste kleinflächig, lüfte ausreichend, trage Schutzausrüstung und entsorge Rückstände fachgerecht. Achte auf bleihaltige Altbeschichtungen, kennzeichne Arbeitsbereiche, und arbeite schrittweise, um Material und Gesundheit gleichermaßen zu schützen.
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